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Rendair
Apps23. Dez. 20252 Min. Lesezeit

Die Wahrheit über Procreate-Plugins und Erweiterungen

Procreate unterstützt keine Plugins. Trotzdem kannst du den Funktionsumfang erweitern. So geht's.

TThe Rendair teamOffen kommuniziert, aus Produktsicht
Schwebendes 3D-App-Icon mit Pinsel, Plugin, Zahnrad und Lupe mit Stift vor farbigen Wellen

Wenn du nach einem „Procreate-Plugin“ suchst, um deinen Workflow zu automatisieren oder 3D-Modelle zu rendern, wirst du schnell an Grenzen stoßen.

Anders als Photoshop oder SketchUp unterstützt Procreate keine Plugins von Drittanbietern.

iPadOS ist ein geschlossenes System, und Procreate ist als abgeschlossene, hoch optimierte Anwendung konzipiert. Es gibt keine API, über die Entwickler Rendering-Engines, Automatisierungsskripte oder Architekturwerkzeuge direkt in die Oberfläche integrieren können.

Erfahrene Architekten und Designer erweitern die Möglichkeiten von Procreate trotzdem. Nicht mit Code, sondern mit Bibliotheken.

So holen Profis tatsächlich mehr aus der Software heraus und wissen, was zu tun ist, wenn sie an Grenzen stößt.

1/ Die „weichen“ Erweiterungen: Pinsel und Vorlagen

Da du kein Plugin installieren kannst, um Bäume zu zeichnen oder Raster zu erzeugen, installierst du Pinselsets. Im Procreate-Ökosystem sind Pinsel nicht nur zum Malen da, sondern praktische Werkzeuge.

  • Stempel-Pinsel: Statt Möbel oder Personen und Objekte zu modellieren, platzierst du mit Stempel-Pinseln direkt Bäume, Menschen und Autos in Grundrissen oder Ansichten.
  • Raster-Pinsel: Architekten nutzen spezielle Raster-Pinsel, etwa für isometrische, axonometrische oder perspektivische Ansichten, um Freihandskizzen präziser anzulegen.
  • Ebenenvorlagen: Viele Büros erstellen eine standardisierte .procreate-Datei mit vorbereiteten Ebenen für „Abpausen“, „Linien“, „Farbe“ und „Notizen“. So lässt sich die Einrichtung zumindest teilweise automatisieren.
Zwei Stempelbögen in Schwarz-Weiß: links isometrische Möbel, rechts Bäume und Pflanzen, dazu ein Zauberer-Logo.

2/ Die 3D-Funktion, das kommt einem Plugin am nächsten

Mit Procreate 5.2 kam die Funktion zum Bemalen von 3D-Modellen hinzu. Sie ist zwar kein Plugin, ermöglicht aber den Import von .OBJ- oder .USDZ-Dateien aus Rhino, Revit oder SketchUp.

Du kannst Texturen direkt auf das Modell malen, aber Procreate kann weder Beleuchtung noch Spiegelungen oder fotorealistische Darstellungen berechnen. Es bleibt ein Werkzeug zum Bemalen von Oberflächen, keine Visualisierungssoftware.

Stilisierte 3D-Lebensmittel und eine Teekanne in der Oberfläche einer digitalen Zeichen-App, leuchtende Formen auf dunklem Raster.

Die Lücke im Workflow: Wo Procreate an seine Grenzen stößt

Für die Entwurfsphase, also Skizzen, Markierungen und Ideenfindung, ist Procreate kaum zu schlagen. Doch ohne Plugins eignet es sich nicht für die Ausgabe hochwertiger Visualisierungen. Licht, indirekte Beleuchtung und realistische Materialien kann es nicht berechnen.

Genau hier gerät der Workflow oft ins Stocken. Architekten verbringen nicht selten Stunden damit, Procreate-Ebenen nach Photoshop zu exportieren, nur um realistische Texturen von Hand hinzuzufügen.

Extra-Tipp: schneller rendern, ohne deinen Workflow zu unterbrechen

Wenn du Procreate zu fotorealistischen Bildern zwingen willst, arbeitest du gegen die Software.

Rendair übernimmt das Rendering, das Procreate fehlt. Statt auf komplexe Desktop-Software umzusteigen, lädst du einfach deine Procreate-Skizze oder deinen einfachen Modellaufbau hoch.

Rendair interpretiert deine Zeichnung und erstellt in wenigen Minuten ein professionelles Rendering, das du direkt Kunden zeigen kannst. Dabei bleiben deine ursprünglichen Linien erhalten, während Licht und Realismus dazukommen, die Procreate selbst nicht erzeugen kann.

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