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Rendair
VideosDemo2. Aug. 202517 Min.

Lohnt sich Rendair? Adrian Mazur testet 8 KI-Rendering-Aufgaben

Der Architekt Adrian Mazur nimmt Rendair mit acht Praxisaufgaben unter die Lupe: von Renderings aus 3D-Modellen und Skizzen bis zur Retusche von Portfoliofotos und dem Einrichten einer Baustelle.

Adrian Mazur ist Architekt und stellt auf seinem Kanal KI-Tools vor. Nachdem kostenlose KI-Modelle in einem früheren Video bei konkreten Anforderungen an ihre Grenzen kamen, stellt er Rendair acht praktische Aufgaben aus seinen eigenen Projekten und bewertet jede einzelne. Das Video lohnt sich, wenn du sehen möchtest, was das Tool im Alltag leistet und wo eine zweite Überarbeitung nötig ist, anhand echter Häuser statt Demo-Bildern.

Das erwartet dich

  1. Er rendert ein einfaches 3D-Außenmodell in der App, die damals noch „3D base to render“ hieß. Dabei hält er die Bildstärke auf einem mittleren und die Kreativität auf einem niedrigen Niveau und vergleicht das Ergebnis mit den zuvor getesteten kostenlosen Modellen.
  2. Als Nächstes probiert er ein komplexeres Haus aus. Bei einer Frontalansicht wird das Garagentor allerdings zu einer Glasfront. Ein Negativ-Prompt behebt das, anschließend ergänzt er noch Kopfsteinpflaster bis zum Eingang.
  3. Er erstellt ein Rendering von Küche und Wohnbereich aus einer 3D-Modellansicht.
  4. Im Chat beschreibt er ein Wohngebäude in einer frühen Planungsphase und lässt es aus Text entstehen. Danach bittet er darum, eine Eingangstür zwischen den beiden Baukörpern einzufügen.
  5. Im Chat entfernt er störende Gegenstände aus Fotos eines fertiggestellten Projekts für sein Portfolio und rechnet die Bilder anschließend auf 4K hoch.
  6. Mit Ansicht zu Rendering verwandelt er eine farbige Ansicht in ein Rendering, reduziert die Kreativität und ergänzt mit Auswählen und ändern eine Straße, Nachbargebäude und Grünflächen.
  7. Im Chat richtet er einen leeren Raum anhand eines Fotos ein.
  8. Er richtet einen Raum auf einem Baustellenfoto ein. Anschließend streicht er mit „Auswählen und ändern“ die Wände weiß und entfernt mit Objekt entfernen eine Säule, Kabel und den unfertigen Boden.
  9. Mit Skizze zu Rendering verwandelt er eine weiße Linienzeichnung in ein Rendering. Dafür erhöht er die Bildstärke und reduziert die Kreativität.

Das Fazit

  • Die Retusche der Portfoliofotos gelang ihm besser als mit Photoshop, besonders bei den Schatten. Dabei bemerkte er einen leichten Qualitätsverlust, den er durch Hochskalieren ausglich.
  • Er zeigt auch, was nicht funktioniert hat: Dachüberstände in einem Rendering, ein Gelände, das die Hanglage ignorierte, ein veränderter Kamerawinkel und eine übergangene Anweisung zu weißen Wänden, die er schließlich von Hand bearbeitete.
  • Sein Tipp: Prompts nach Ziel, Änderungen, Stil, Kontext, zu erhaltenden oder zu entfernenden Elementen und gewünschtem Detailgrad strukturieren.
  • Ein Negativ-Prompt war für ihn die Lösung, wenn die KI Elemente ergänzte, die im Modell nicht vorhanden waren.
  • Sein Fazit: Wie jede KI hat auch dieses Tool seine Grenzen. Bei alltäglichen Aufgaben spart es aber spürbar Zeit, besonders in der frühen Konzeptphase.

Probier es selbst aus

Starte mit 3D-Modell zu Rendering oder Ansicht zu Rendering. Für Korrekturen kannst du „Objekt entfernen“ und „Auswählen und ändern“ nutzen. Für die Fotoretusche probierst du den Chat aus.

Das Video wurde mit einer älteren Version von Rendair aufgenommen. Deshalb sehen manche Ansichten und App-Namen inzwischen anders aus.

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