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Rendair
VideosDemo25. Okt. 202413 Min.

Von der Skizze zum Rendering: Museumskonzept von JM Architecture

JM Architecture startet eine Serie über den Entwurf eines Museums der Gefühle. Von der Recherche und ersten Handskizzen bis zum ersten konkreten Konzept, als Rendering aus seiner Skizze.

JM Architecture ist autodidaktischer Designer und nutzt Entwurfsaufgaben, um sich als Architekt weiterzuentwickeln, denn eine formale Architekturausbildung hat er nicht. In der ersten Folge seiner Serie greift er eine Wettbewerbsaufgabe aus der Vergangenheit auf: ein Museum, das zwei gegensätzliche Gefühle erlebbar macht, ein negatives und ein positives. Im Mittelpunkt des Videos steht der Entwurfsprozess. Rendair kommt erst gegen Ende ins Spiel, als er seine Skizze am Computer weiterbearbeitet. Sehenswert ist das Video wegen des Entwurfsprozesses und des ehrlichen Einblicks in die Rolle von KI bei frühen Konzepten.

Das erwartet dich

  1. Erst recherchieren, dann zeichnen. Er schaut sich frühere Wettbewerbsgewinner, die Arbeit der Jury und bestehende Museen an, die ein starkes Gefühl vermitteln.
  2. Eine Referenz zieht sich durch den Entwurf: ein Denkmal, bei dem ansteigende Stufen den Raum für Besucher immer enger machen, bevor sich der Blick auf den offenen Horizont weitet. Diese Abfolge aus Enge und Weite will er auch in seinem Museum schaffen.
  3. Handskizzen in Grundriss und Schnitt. Ein dunkler, kühler und sehr hoher erster Baukörper führt über eine Treppe zum zweiten: hell, offen und angehoben, mit einem Oberlicht, durch das viel Licht einfällt.
  4. Skizze zu Rendering für die Schnittskizze, mit einer Bildstärke von etwa 75 Prozent und einem Prompt, der einen bekannten Betonarchitekten als Stilreferenz nennt.
  5. Der erste Eindruck: zwei Betonbaukörper, die Treppe und das weiche Licht. Das Ergebnis wirkt wie ein Konzeptbild, nicht wie ein fertiges Rendering.
  6. Der Name des Projekts: Forma, nach dem lateinischen Wort für „ehemalig“. Die Idee dahinter: Wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart mehr schätzen.

Das Wichtigste

  • Am Anfang war er KI gegenüber skeptisch, weil sich die Ergebnisse nicht nach seiner eigenen Arbeit anfühlten. Heute nutzt er sie ausschließlich als Werkzeug im Entwurfsprozess, nicht mehr und nicht weniger.
  • Die Betonfassade und die Beleuchtung gefallen ihm. Der Maßstab wirkt etwas zu klein.
  • Ein Problem lag an seiner Eingabe: Er hatte nicht angegeben, dass es sich um einen Schnitt handelt. Deshalb interpretierte das Tool die Zeichnung als gewöhnliche Fassade. Es hilft, genau zu beschreiben, welche Art von Zeichnung du hochlädst.
  • Das Rendering ist für ihn ein Ausgangspunkt, um Ideen weiterzuentwickeln, kein fertiger Entwurf. Im weiteren Verlauf wird sich das Projekt seiner Einschätzung nach noch stark verändern.

Probier es selbst aus

Lade eine Konzeptskizze in „Skizze zu Rendering“ hoch. Schreib in den Prompt, ob es sich um einen Schnitt, eine Ansicht oder eine Perspektive handelt, und nenne die Materialien, die du dir vorstellst.

Das Video wurde mit einer früheren Version von Rendair aufgenommen. Einige Ansichten und App-Namen sehen heute anders aus.

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