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Rendair
VideosDemo3. Juni 202511 Min.

Vom SketchUp-Screenshot zum realistischen Rendering: KI-Bearbeitung mit Melos Azemi

Melos Azemi verwandelt einen SketchUp-Screenshot in ein Rendering, bearbeitet es mit Prompts, fügt ein Auto, eine Person und einen Baum hinzu, gestaltet ein echtes Hotel neu und verbessert ein älteres Rendering.

Melos Azemi ist Architektur-Creator und teilt kurze, praxisnahe Workflows für den Entwurf. In diesem Video macht er aus einem SketchUp-Screenshot eines modernen Hauses mehrere realistische Renderings. Anschließend zeigt er, wie viel sich mit Texteingaben aus einem einzelnen Bild herausholen lässt. Dieselben Tools testet er auch an einem Foto eines brutalistischen Hotels in seiner Nähe. Ein kurzer, praktischer Einblick, wie sich KI-Rendering nutzen lässt, um Entwurfsvarianten zu testen, statt gleich ein finales Bild zu erstellen.

Das erwartet dich

  1. 3D-Modell zu Rendering mit einem SketchUp-Screenshot. Er beschreibt ein modernes Haus mit kontinentaler Bepflanzung und Abendstimmung, stellt die Bildstärke so ein, dass die Gebäudestruktur erhalten bleibt, ergänzt ein Referenzbild für die gewünschte Stimmung und erstellt vier Varianten.
  2. Auswählen und ändern mit einer polygonalen Lasso-Auswahl des Bodens vor dem Haus. Als Eingabe beschreibt er eine asphaltierte Zufahrt.
  3. Dasselbe Tool nutzt er, um ein geparktes Auto in die Garage zu setzen. Anschließend markiert er mit dem Pinsel eine Stelle und fügt eine gehende Person hinzu.
  4. Mit dem älteren Tool „Einfügen und ändern“ fügt er ein freigestelltes Baumbild ein. Der Baum wird an Licht und Farben des Renderings angepasst.
  5. Mit dem älteren Tool „Skizze im Kontext“ wählt er nur die massiven Fassadenflächen aus und gibt eine hinterlüftete Fassade vor. Unter den Varianten ist auch eine aus Holz.
  6. Ein echtes Foto eines brutalistischen Hotels in seiner Stadt, grob ausgewählt und als modernes Gebäude mit nachhaltigen Materialien in der Abendsonne neu gestaltet.
  7. Upscale für ein Rendering aus einem anderen Programm: Das Tool ergänzt Details in Leder und Holzboden sowie Lichtreflexionen.

Das Wichtigste

  • Für ihn ist das erste Rendering ein Ausgangspunkt, kein fertiges Bild auf Knopfdruck. Den eigentlichen Mehrwert sieht er darin, verschiedene Varianten zu bearbeiten und auszuprobieren.
  • Ihm gefällt, dass die Auswahl nicht pixelgenau sein muss. Eine grobe Markierung reicht aus.
  • Freigestellte Elemente einzufügen spart Zeit bei der Nachbearbeitung, denn Farben und Licht werden automatisch angepasst. Das funktioniert laut ihm nicht nur bei Pflanzen, sondern auch bei Menschen und Tieren.
  • Mit dem Gesamtergebnis der Hotel-Neugestaltung war er zufrieden, mit dem Glas dagegen nicht. Das sei Geschmackssache.
  • Für ihn sind Studien zur Sanierung und Modernisierung anhand echter Fotos ein besonders spannender Anwendungsfall.

Probier es selbst aus

Starte mit 3D-Modell zu Rendering und einem Screenshot deines Modells. Verfeinere das Ergebnis anschließend mit Auswählen und ändern. Bei Bestandsgebäuden kannst du Bild zu Rendering Bild zu Rendering mit einem Foto des Standorts ausprobieren. Zum Schluss kommt Upscale.

Aufgenommen mit einer älteren Version von Rendair. Deshalb sehen manche Ansichten und App-Namen heute anders aus.

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